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Normen und Zertifizierungen: Was bedeuten P2A, P4A und DIN EN 12600?

Sicherheitsfolien spielen eine entscheidende Rolle beim Schutz von Fenstern und Glasflächen. Doch wie erkennt man die Qualität und Widerstandsfähigkeit einer Folie? Hier kommen Normen und Zertifizierungen ins Spiel. Begriffe wie P2A, P4A oder DIN EN 12600 geben Aufschluss über die Schutzwirkung von Sicherheitsfolien. In diesem Beitrag erfahren Sie, was hinter diesen Klassifizierungen steckt und worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.

 

Warum sind Normen und Zertifizierungen wichtig?

Sicherheitsfolien müssen hohen Belastungen standhalten – sei es bei einem Einbruchversuch, Glasbruch oder anderen äußeren Einwirkungen. Um die Qualität und Schutzwirkung sicherzustellen, werden sie nach bestimmten Prüfverfahren getestet. Zertifizierungen bieten Ihnen die Gewissheit, dass eine Folie tatsächlich den versprochenen Schutz erfüllt.

 

Die wichtigsten Normen und Klassifizierungen sind:

  • DIN EN 356 – Prüfung der Widerstandsfähigkeit gegen gewaltsames Eindringen
  • DIN EN 12600 – Bewertung der Splittersicherheit und Bruchverhalten von Glas
  • P-Klassifizierungen (z. B. P2A, P4A, P8B) – Einteilung der Durchwurf- und Durchbruchhemmung
     

DIN EN 356 – Einbruchhemmung und Widerstandsklassen

Die DIN EN 356 ist die wichtigste Norm zur Beurteilung der Einbruchhemmung von Glas und Sicherheitsfolien. Sie unterteilt Glasflächen in verschiedene P-Klassen, die durch Tests mit Stahlkugeln oder Äxten ermittelt werden.
 

P-Klassifizierungen im Überblick:

  • P2A: Zweite Schutzklasse: eine 4,11 kg schwere Stahlkugel wird dreimal aus 3 Metern Höhe auf das Glas fallen gelassen.
  • P4A: Erhöhte Sicherheit: dieselbe Kugel fällt aus 9 Metern Höhe, was einer stärkeren Einwirkung entspricht.
  • P8B: Maximale Sicherheit: getestet mit einem Axtangriff für höchste Widerstandskraft.
     

Je höher die P-Klasse, desto widerstandsfähiger ist die Folie gegen gewaltsames Eindringen. Für den privaten Bereich ist P2A bis P4A ein bewährter Standard, während in Hochsicherheitsbereichen oft höhere Klassen gefordert werden.
 

DIN EN 12600 – Schutz vor Verletzungen durch Glasbruch

Die DIN EN 12600 bewertet das Verhalten von Glas beim Bruch und die Fähigkeit, Splitter zu binden. Diese Norm ist besonders wichtig für Bereiche, in denen Glasbruch eine Verletzungsgefahr darstellt, etwa in Schulen, Kindergärten oder öffentlichen Gebäuden.

Geprüft wird, ob das Glas bei Bruch in gefährliche Scherben zerfällt oder von der Folie zusammengehalten wird und wie stark die Aufprallenergie absorbiert wird.

Sicherheitsfolien, die nach DIN EN 12600 zertifiziert sind, minimieren das Verletzungsrisiko erheblich.

 

Warum auf zertifizierte Sicherheitsfolien setzen?

  • Geprüfte Qualität: Sie erhalten eine verlässliche Schutzwirkung, die in realistischen Tests bestätigt wurde.
  • Rechtliche Anforderungen: In vielen Bereichen sind zertifizierte Sicherheitslösungen vorgeschrieben, z. B. für öffentliche Gebäude.
  • Optimaler Schutz für Ihr Zuhause: Einbruchschutz, Splitterschutz und mehr in einer geprüften Lösung.
     

Sicherheitsfolien Zemann: Zertifizierter Schutz für Ihre Fenster

Sicherheitsfolien Zemann setzt auf höchste Qualität und geprüfte Sicherheit. Unsere PROFILON® Sicherheitsfolien erfüllen die Normen DIN EN 356 und DIN EN 12600 und bieten je nach Anforderung P2A- bis P4A-Zertifizierungen. Damit sorgen wir für optimalen Schutz – egal ob für private Haushalte, Gewerbe oder öffentliche Gebäude.
 

Lassen Sie sich von unseren Experten beraten und finden Sie die passende Sicherheitsfolie für Ihre Bedürfnisse!
 

Herzliche Grüße

Sicherheitsfolien Zemann

Bildernachweis: © Fensterfolien Zemann